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Kinder & Jugendliche

Gesichtsasymmetrie

Die Gesichtsasymmetrie bezeichnet eine ungleichmäßige Ausprägung der beiden Gesichtshälften, die bei Säuglingen häufig durch eine anhaltende Druckbelastung im Mutterleib oder in den ersten Lebensmonaten entsteht. Sie ist in den meisten Fällen harmlos und gleicht sich mit dem Wachstum des Kindes weitgehend aus.

Ursachen

Häufige Ursachen sind eine bevorzugte Lage des Kopfes im Mutterleib während der späten Schwangerschaft, eine beengte Lage bei Mehrlingsschwangerschaften oder eine bevorzugte Kopfhaltung des Säuglings nach der Geburt, die zu einer einseitigen Abflachung des Schädels führen kann. Seltener liegt der Asymmetrie eine Verkürzung des seitlichen Halsmuskels zugrunde.

Symptome

Die Asymmetrie zeigt sich als leichte Ungleichmäßigkeit der Gesichtsform, etwa unterschiedlich große Wangenpartien oder eine leicht schräg stehende Augen- oder Ohrposition. Die Beweglichkeit des Gesichts und die Sinnesfunktionen sind dabei in aller Regel unbeeinträchtigt.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung des Gesichts und des Schädels gestellt. Bei Verdacht auf eine zugrunde liegende Verkürzung des Halsmuskels wird zusätzlich die Kopfbeweglichkeit geprüft.

Behandlung

Bei einer harmlosen, lagebedingten Asymmetrie helfen häufig eine abwechselnde Lagerung des Kopfes sowie ausreichend Bauchlage unter Aufsicht im Wachzustand, um den Druck auf die betroffene Seite zu verringern. Liegt eine Verkürzung des Halsmuskels zugrunde, wird diese gezielt mit Dehnübungen und Physiotherapie behandelt.

Verlauf und Prognose

Die meisten Gesichtsasymmetrien gleichen sich im Laufe des ersten Lebensjahres durch das weitere Wachstum des Kindes deutlich aus. Bei konsequenter Lagerungsänderung oder gezielter Behandlung einer zugrunde liegenden Ursache ist die Prognose sehr gut.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wodurch entsteht eine Gesichtsasymmetrie bei Säuglingen häufig?

Durch eine bevorzugte Lage des Kopfes im Mutterleib oder eine bevorzugte Kopfhaltung nach der Geburt.

Ist die Asymmetrie gefährlich?

In den meisten Fällen nicht, sie ist harmlos und gleicht sich mit dem Wachstum aus.

Was hilft bei einer lagebedingten Asymmetrie?

Eine abwechselnde Lagerung des Kopfes sowie ausreichend Bauchlage unter Aufsicht im Wachzustand.

Welche seltenere Ursache kann dahinterstecken?

Eine Verkürzung des seitlichen Halsmuskels.

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