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Frauengesundheit

Dysontogenetische Ovarialzyste

Die dysontogenetische Ovarialzyste ist eine angeborene Zyste am Eierstock, die aus versprengten Gewebsresten entsteht, welche während der frühen Entwicklung des Eierstocks im Mutterleib an untypischer Stelle zurückbleiben. Sie wird häufig zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt und bleibt meist ohne Beschwerden.

Ursachen

Die Zyste entsteht durch versprengte Zellreste aus der frühen Entwicklung des Eierstocks, die sich im Laufe der Zeit zu einem flüssigkeitsgefüllten Hohlraum umwandeln. Die genaue Ursache dieser Gewebsversprengung ist meist nicht bekannt.

Symptome

Kleinere Zysten verursachen in der Regel keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Größere Zysten können durch Druckgefühl im Unterbauch, Zyklusstörungen oder, bei einer Verdrehung des Eierstocks, durch plötzlich einsetzende starke Bauchschmerzen auffallen.

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Diagnostik

Die Diagnose erfolgt durch eine gynäkologische Ultraschalluntersuchung, bei der die Zyste als flüssigkeitsgefüllter Hohlraum am Eierstock sichtbar wird. Bei Unklarheiten über die Art der Zyste kann eine Magnetresonanztomografie zur genaueren Beurteilung ergänzt werden.

Behandlung

Kleine, beschwerdefreie Zysten werden häufig zunächst nur regelmäßig durch Ultraschall kontrolliert, da sich viele im Laufe der Zeit von selbst zurückbilden. Größere oder beschwerdeverursachende Zysten sowie solche mit Verdacht auf eine Verdrehung des Eierstocks werden operativ entfernt.

Verlauf und Prognose

Die meisten dysontogenetischen Ovarialzysten sind gutartig und verursachen bei rechtzeitiger Erkennung keine bleibenden Folgen. Nach einer operativen Entfernung ist die Prognose sehr gut, die Funktion des Eierstocks bleibt in der Regel erhalten.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie entsteht eine dysontogenetische Ovarialzyste?

Aus versprengten Zellresten der frühen Eierstockentwicklung, die sich zu einem flüssigkeitsgefüllten Hohlraum umwandeln.

Wann treten Beschwerden auf?

Vor allem bei größeren Zysten oder bei einer Verdrehung des Eierstocks mit plötzlich einsetzenden starken Bauchschmerzen.

Muss jede Zyste operiert werden?

Nein, kleine, beschwerdefreie Zysten werden häufig nur regelmäßig kontrolliert.

Ist die Zyste in der Regel gutartig?

Ja, die meisten dysontogenetischen Ovarialzysten sind gutartig.

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