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Orthopädie & Bewegungsapparat

Ruptur einer Poplitealzyste

Die Ruptur einer Poplitealzyste, auch Baker-Zyste genannt, ist ein Platzen dieser mit Gelenkflüssigkeit gefüllten Ausstülpung in der Kniekehle. Dabei tritt Flüssigkeit in die umliegende Wadenmuskulatur aus, was eine akute Schwellung und Schmerzen verursacht, die einer Venenthrombose ähneln können.

Ursachen

Die Ruptur entsteht, wenn eine bestehende Poplitealzyste durch einen erhöhten Innendruck, etwa bei vermehrter Kniegelenksflüssigkeit im Rahmen einer Reizung oder Entzündung, platzt und ihren Inhalt in die Wadenmuskulatur freisetzt.

Symptome

Betroffene zeigen eine plötzlich auftretende Schwellung und Schmerzen der Wade, mitunter begleitet von einer Rötung, die einer tiefen Beinvenenthrombose sehr ähnlich sehen kann.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Ultraschalluntersuchung gestellt, mit der die ausgetretene Flüssigkeit sowie die gerissene Zyste dargestellt werden können. Eine Venenthrombose wird dabei gezielt ausgeschlossen.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer Schonung des Beins, Hochlagerung und Kühlung sowie entzündungshemmenden Medikamenten. Die zugrunde liegende Ursache der vermehrten Kniegelenksflüssigkeit sollte behandelt werden.

Verlauf und Prognose

Die Beschwerden bessern sich bei den meisten Betroffenen innerhalb weniger Wochen von selbst. Die Prognose ist gut, sofern eine Venenthrombose sicher ausgeschlossen wurde.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Poplitealzyste?

Eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Ausstülpung in der Kniekehle, auch Baker-Zyste genannt.

Was geschieht bei einer Ruptur?

Die Zyste platzt und Flüssigkeit tritt in die umliegende Wadenmuskulatur aus.

Warum wird die Ruptur manchmal mit einer Thrombose verwechselt?

Weil die Schwellung und Schmerzen der Wade einer tiefen Beinvenenthrombose ähneln können.

Wie wird die Diagnose gesichert?

Durch eine Ultraschalluntersuchung, die auch eine Venenthrombose ausschließt.

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