Angeborene Fehlbildung der Orbita
Die angeborene Fehlbildung der Orbita ist eine seltene, während der frühen Entwicklung im Mutterleib entstehende Formveränderung der knöchernen Augenhöhle. Sie kann die Lage, Größe oder Form der Augenhöhle betreffen und dadurch die Position des Auges sowie dessen Schutz beeinflussen.
Ursachen
Die Fehlbildung entsteht durch eine gestörte Entwicklung der Schädelknochen im Bereich der Augenhöhle während der frühen Schwangerschaft, häufig im Rahmen einer übergeordneten Fehlbildung der Schädelbasis oder des Gesichtsschädels.
Symptome
Je nach Ausprägung können eine ungewöhnliche Größe oder Form der Augenhöhle, eine Fehlstellung des Auges oder eine ungleiche Augenposition im Vergleich zur Gegenseite auffallen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine augenärztliche Untersuchung sowie eine Bildgebung des Schädels gestellt, mit der die genaue Form der Augenhöhle beurteilt werden kann.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach Art und Ausmaß der Fehlbildung und reicht von einer augenärztlichen Kontrolle bis zu einer operativen Korrektur, insbesondere wenn das Auge nicht ausreichend geschützt ist.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten, individuell geplanten Betreuung lässt sich bei den meisten Kindern das Sehvermögen und der Schutz des Auges erhalten. Der Verlauf hängt vom Ausmaß der Fehlbildung sowie begleitenden Veränderungen ab.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Angeborene Fehlbildung der Orbita: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist die Orbita?
Die knöcherne Augenhöhle, die das Auge umgibt und schützt.
Welche Auswirkungen kann eine Fehlbildung haben?
Eine Fehlstellung des Auges oder eine ungleiche Augenposition.
Wie wird die Fehlbildung diagnostiziert?
Durch eine augenärztliche Untersuchung sowie eine Bildgebung des Schädels.
Wann wird eine operative Korrektur erwogen?
Insbesondere wenn das Auge nicht ausreichend geschützt ist.
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