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Innere Medizin

Pleuraplaques

Pleuraplaques sind umschriebene, kalkartige Verdickungen des Brustfells, die typischerweise nach jahrzehntelang zurückliegendem Kontakt mit Asbestfasern entstehen. Sie verursachen selbst in aller Regel keine Beschwerden, gelten aber als sichtbares Zeichen einer früheren Asbestexposition.

Ursachen

Ursache ist meist eine berufliche Asbestexposition, die häufig Jahrzehnte zurückliegt, etwa im Baugewerbe, im Schiffbau oder in der Isoliertechnik. Seltener entstehen Pleuraplaques ohne nachweisbaren Asbestkontakt aus anderen, nicht vollständig geklärten Gründen.

Symptome

Pleuraplaques verursachen für sich genommen keine Beschwerden und werden praktisch immer zufällig im Rahmen einer Bildgebung des Brustkorbs aus anderem Anlass entdeckt. Eine Beeinträchtigung der Lungenfunktion tritt durch die Plaques selbst in der Regel nicht auf.

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Diagnostik

Die Diagnose erfolgt durch eine Röntgenaufnahme oder Computertomografie des Brustkorbs, die die charakteristischen, oft verkalkten Verdickungen des Brustfells zeigt. Eine ausführliche Arbeitsanamnese hilft, eine mögliche frühere Asbestexposition zu erfassen.

Behandlung

Da Pleuraplaques selbst keine Beschwerden verursachen und keine bösartige Veränderung darstellen, ist keine spezifische Behandlung erforderlich. Wichtig ist die Aufklärung über die zugrunde liegende Asbestexposition sowie gegebenenfalls eine arbeitsmedizinische Meldung und Verlaufskontrolle.

Verlauf und Prognose

Pleuraplaques bleiben in der Regel über Jahre stabil und beeinträchtigen die Lebensqualität nicht. Da eine frühere Asbestexposition das Risiko für andere, ernstere asbestbedingte Erkrankungen erhöhen kann, werden regelmäßige Verlaufskontrollen empfohlen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Sind Pleuraplaques gefährlich?

Nein, sie verursachen selbst keine Beschwerden und stellen keine bösartige Veränderung dar.

Warum werden sie meist zufällig entdeckt?

Weil sie keine eigenen Symptome verursachen und daher nur bei einer Bildgebung aus anderem Anlass auffallen.

Muss man wegen Pleuraplaques etwas unternehmen?

Eine spezifische Behandlung ist nicht nötig, regelmäßige Verlaufskontrollen wegen der zugrunde liegenden Asbestexposition werden jedoch empfohlen.

Woher stammt der Asbestkontakt meist?

Häufig aus einer beruflichen Exposition, die oft Jahrzehnte zurückliegt, etwa im Baugewerbe oder Schiffbau.

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