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Kinder & Jugendliche

Pharyngokonjunktivalfieber (durch Viren)

Das Pharyngokonjunktivalfieber ist eine durch bestimmte Adenoviren verursachte, überwiegend Kinder sowie Jugendliche betreffende Infektionskrankheit, die durch die charakteristische Kombination aus Fieber, einer Rachenentzündung sowie einer beidseitigen Bindehautentzündung gekennzeichnet ist. Diese Erkrankung tritt besonders häufig in Gemeinschaftseinrichtungen, insbesondere Schulen sowie Schwimmbädern, epidemisch auf, da die verursachenden Viren sowohl über die Luft als auch über kontaminiertes Wasser übertragen werden können. Das Pharyngokonjunktivalfieber verläuft bei der überwiegenden Mehrheit der Betroffenen mild sowie heilt folgenlos aus.

Ursachen

Das Pharyngokonjunktivalfieber wird durch bestimmte Typen von Adenoviren verursacht, die sowohl über Tröpfchen- als auch über Schmierinfektion sowie über kontaminiertes Wasser, insbesondere in Schwimmbädern, übertragen werden können. Die hohe Ansteckungsfähigkeit dieser Viren sowie die häufige gemeinsame Nutzung von Handtüchern oder Schwimmbrillen in Gemeinschaftseinrichtungen begünstigen die rasche Ausbreitung unter Kindern sowie Jugendlichen.

Symptome

Das Pharyngokonjunktivalfieber äußert sich durch die charakteristische Kombination aus Fieber, Halsschmerzen mit gerötetem, geschwollenem Rachen sowie einer meist beidseitigen, geröteten sowie tränenden Bindehautentzündung. Eine Schwellung der Lymphknoten am Hals sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl können die Erkrankung zusätzlich begleiten. Die Beschwerden klingen in aller Regel innerhalb von etwa einer Woche von selbst ab.

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Diagnostik

Die Diagnose des Pharyngokonjunktivalfiebers wird überwiegend klinisch anhand der charakteristischen Kombination der Symptome gestellt. Bei unklarem Krankheitsbild oder im Rahmen eines Ausbruchs in einer Gemeinschaftseinrichtung kann ein gezielter Erregernachweis aus einem Rachen- oder Bindehautabstrich zur Bestätigung der Diagnose sowie zur Eindämmung weiterer Ansteckungen durchgeführt werden.

Behandlung

Die Behandlung des Pharyngokonjunktivalfiebers erfolgt überwiegend symptomatisch, da keine ursächliche, antivirale Behandlung gegen die verursachenden Adenoviren zur Verfügung steht. Fiebersenkende Medikamente, kühlende Umschläge für die Augen sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr lindern die Beschwerden. Eine konsequente Handhygiene sowie das Vermeiden der gemeinsamen Nutzung von Handtüchern oder Schwimmbrillen helfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Verlauf und Prognose

Die Prognose des Pharyngokonjunktivalfiebers ist sehr gut, da die Erkrankung bei der überwiegenden Mehrheit der Betroffenen innerhalb von etwa einer Woche von selbst folgenlos ausheilt. Aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit sowie der raschen Ausbreitung in Gemeinschaftseinrichtungen sind konsequente Hygienemaßnahmen sowie, bei bestätigtem Ausbruch, ein vorübergehendes Fernbleiben von der Gemeinschaftseinrichtung wichtig, um eine weitere Verbreitung zu vermeiden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welche drei Beschwerden treten beim Pharyngokonjunktivalfieber gemeinsam auf?

Fieber, Rachenentzündung sowie Bindehautentzündung.

Wodurch wird es verursacht?

Durch bestimmte Adenoviren.

Wo tritt es besonders häufig aus?

In Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Schwimmbädern.

Gibt es eine ursächliche Behandlung?

Nein, die Behandlung erfolgt überwiegend symptomatisch.

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