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Orthopädie & Bewegungsapparat

Juvenile Osteochondrose des Tarsus

Die juvenile Osteochondrose des Tarsus, auch als Morbus Köhler I bekannt, ist eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Kahnbeins der Fußwurzel bei Kindern im Wachstumsalter. Sie führt zu Schmerzen beim Auftreten und heilt in den meisten Fällen folgenlos aus.

Ursachen

Die Erkrankung entsteht durch eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Kahnbeins während einer besonders wachstumsaktiven Phase, wodurch sich der Knochen vorübergehend verändert.

Symptome

Betroffene Kinder zeigen einen Druckschmerz über dem Kahnbein an der Innenseite des Fußes sowie ein hinkendes Gangbild, das sich bei Belastung verstärkt.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung des Fußes gestellt, bei der die charakteristische Veränderung des Kahnbeins sichtbar wird.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer Entlastung des Fußes, gegebenenfalls unterstützt durch eine vorübergehende Ruhigstellung mit einem Gips oder einer Orthese, bis sich der Knochen erholt hat.

Verlauf und Prognose

Die Erkrankung heilt bei den meisten Kindern innerhalb von ein bis zwei Jahren folgenlos aus, das Kahnbein erholt sich vollständig.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie wird diese Erkrankung auch genannt?

Morbus Köhler I.

Welcher Knochen ist betroffen?

Das Kahnbein der Fußwurzel.

Welche Beschwerden zeigen betroffene Kinder?

Einen Druckschmerz über dem Kahnbein sowie ein hinkendes Gangbild.

Heilt die Erkrankung von selbst aus?

Ja, bei den meisten Kindern innerhalb von ein bis zwei Jahren folgenlos.

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