Ischämischer Muskelinfarkt (nichttraumatisch)
Der ischämische Muskelinfarkt ist ein Absterben von Muskelgewebe durch eine plötzliche, nichttraumatische Durchblutungsstörung. Er tritt gehäuft bei Menschen mit Diabetes oder Gefäßerkrankungen auf und äußert sich durch eine akute, schmerzhafte Schwellung der betroffenen Muskulatur.
Ursachen
Der Muskelinfarkt entsteht durch eine plötzliche Unterbrechung der Blutversorgung eines Muskelabschnitts, meist im Rahmen einer fortgeschrittenen Gefäßerkrankung, insbesondere bei Menschen mit langjährigem Diabetes.
Symptome
Betroffene zeigen eine akute, schmerzhafte Schwellung eines Muskels, meist im Oberschenkel, begleitet von einer Überwärmung und Rötung der betroffenen Region.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Magnetresonanztomografie gestellt, bei der das abgestorbene Muskelgewebe dargestellt werden kann. Eine Blutuntersuchung sowie der Ausschluss einer Infektion ergänzen die Abklärung.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt überwiegend unterstützend mit Schmerzlinderung und Schonung der betroffenen Muskulatur. Eine optimale Einstellung der zugrunde liegenden Gefäßerkrankung ist wichtig, um erneute Ereignisse zu vermeiden.
Verlauf und Prognose
Die Beschwerden bessern sich bei den meisten Betroffenen innerhalb einiger Wochen. Bei fortbestehender Gefäßerkrankung besteht ein Risiko für erneute Ereignisse.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Ischämischer Muskelinfarkt (nichttraumatisch): Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wer ist von einem ischämischen Muskelinfarkt besonders betroffen?
Menschen mit langjährigem Diabetes oder anderen Gefäßerkrankungen.
Welche Beschwerden treten auf?
Eine akute, schmerzhafte Schwellung eines Muskels, meist im Oberschenkel.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch eine Magnetresonanztomografie sowie eine Blutuntersuchung.
Wie wird der Muskelinfarkt behandelt?
Überwiegend unterstützend mit Schmerzlinderung, Schonung und optimaler Einstellung der Grunderkrankung.
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