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Haut & Hautkrankheiten

Epheliden (Sommersprossen)

Epheliden, umgangssprachlich als Sommersprossen bezeichnet, sind kleine, meist rundliche, hellbraune Hautflecken, die typischerweise an sonnenexponierten Körperstellen, insbesondere im Gesicht, an den Armen sowie am oberen Rücken, auftreten. Diese Flecken beruhen auf einer erblich bedingten, ungleichmäßigen Verteilung der pigmentbildenden Zellen in der Haut, wobei die einzelnen Flecken bei Sonneneinstrahlung durch eine verstärkte Pigmentbildung deutlicher hervortreten sowie in den sonnenärmeren Wintermonaten typischerweise wieder blasser werden. Epheliden gelten als völlig gutartige, harmlose Variante der Hautpigmentierung, die besonders häufig bei hellhäutigen Menschen mit rötlichem oder blondem Haar auftritt.

Ursachen

Epheliden entstehen durch eine erblich bedingte, ungleichmäßige örtliche Verteilung sowie Aktivität der pigmentbildenden Zellen in der obersten Hautschicht, wobei diese Veranlagung besonders häufig bei Menschen mit hellem Hauttyp, rötlichem oder blondem Haar sowie blauen oder grünen Augen vorkommt. Eine Sonneneinstrahlung wirkt nicht als eigentliche Ursache, sondern als verstärkender Reiz, der die bereits angelegten, pigmentbildenden Zellen zu einer vermehrten Aktivität sowie damit zu einer deutlicheren Sichtbarkeit der Flecken anregt.

Symptome

Epheliden äußern sich als kleine, meist wenige Millimeter große, rundliche, hellbraune Flecken, die typischerweise gehäuft an sonnenexponierten Körperstellen, insbesondere im Gesicht über der Nase sowie den Wangen, an den Armen sowie am oberen Rücken auftreten. Die Flecken verursachen keinerlei Beschwerden sowie werden im Sommer bei verstärkter Sonneneinstrahlung deutlicher sichtbar, während sie im Winter typischerweise blasser werden oder nahezu vollständig verblassen können.

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Diagnostik

Die Diagnose der Epheliden wird durch eine einfache klinische Blickdiagnose gestellt, bei der das charakteristische, kleinfleckige Verteilungsmuster an sonnenexponierten Körperstellen zuverlässig erkannt wird. Eine weiterführende Untersuchung ist in aller Regel nicht erforderlich, wobei bei einer sich verändernden, unregelmäßig geformten oder ungewöhnlich dunklen einzelnen Hautveränderung eine sorgfältige Abgrenzung zu anderen, ernsteren Pigmentveränderungen der Haut erfolgen sollte.

Behandlung

Eine Behandlung der Epheliden ist angesichts ihres gutartigen, harmlosen Charakters medizinisch nicht notwendig. Ein konsequenter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor kann das Sichtbarwerden der Flecken vermindern sowie wird zusätzlich zum allgemeinen Schutz der empfindlichen, hellen Haut vor Sonnenschäden empfohlen. Bei kosmetisch als störend empfundenen Flecken können bestimmte aufhellende Cremes oder Laserbehandlungen zu einer vorübergehenden Aufhellung führen.

Verlauf und Prognose

Die Prognose der Epheliden ist sehr gut, da es sich um eine harmlose, erblich bedingte sowie gesundheitlich bedeutungslose Variante der Hautpigmentierung handelt. Die Ausprägung kann sich im Laufe des Lebens verändern, wobei die Flecken bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter weniger deutlich hervortreten. Ein konsequenter Sonnenschutz bleibt für Menschen mit dieser Veranlagung angesichts der begleitenden, erhöhten Empfindlichkeit der hellen Haut gegenüber Sonnenschäden dauerhaft empfehlenswert.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Sind Sommersprossen gefährlich?

Nein, sie sind eine harmlose, erblich bedingte Variante der Hautpigmentierung.

Warum werden sie im Sommer deutlicher?

Die Sonneneinstrahlung regt die pigmentbildenden Zellen zu vermehrter Aktivität an.

Bei welchem Hauttyp treten sie besonders häufig auf?

Bei hellhäutigen Menschen mit rötlichem oder blondem Haar.

Ist eine Behandlung notwendig?

Medizinisch nicht, ein konsequenter Sonnenschutz wird jedoch empfohlen.

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