Überernährung beim Neugeborenen
Die Überernährung beim Neugeborenen bezeichnet eine Zufuhr von mehr Nahrung, als das Kind gut verdauen kann, meist durch zu große oder zu häufige Mahlzeiten. Sie kann zu Verdauungsbeschwerden führen, hat jedoch bei rechtzeitiger Anpassung der Fütterung keine langfristigen Folgen.
Ursachen
Eine Überernährung kann durch eine zu großzügige Portionierung der Flaschennahrung, ein zu häufiges Anlegen an der Brust ohne echtes Hungergefühl oder eine falsche Zubereitung der Säuglingsnahrung entstehen.
Symptome
Betroffene Neugeborene können durch häufiges Aufstoßen oder Erbrechen, einen aufgetriebenen Bauch, vermehrte Blähungen oder eine übermäßig rasche Gewichtszunahme auffallen.
Diagnostik
Die Diagnose ergibt sich aus der Beobachtung der Fütterungsmenge und -häufigkeit im Verhältnis zur Gewichtsentwicklung des Kindes sowie den geschilderten Beschwerden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Anpassung der Fütterungsmenge und -häufigkeit an den tatsächlichen Bedarf des Kindes, gegebenenfalls unterstützt durch eine fachliche Stillberatung.
Verlauf und Prognose
Mit einer Anpassung der Fütterung bessern sich die Beschwerden meist rasch. Die Prognose ist sehr gut.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Überernährung beim Neugeborenen: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch kann eine Überernährung entstehen?
Durch zu großzügige Portionen, zu häufiges Anlegen ohne echtes Hungergefühl oder eine falsche Zubereitung der Nahrung.
Welche Beschwerden können auftreten?
Häufiges Aufstoßen oder Erbrechen, ein aufgetriebener Bauch oder vermehrte Blähungen.
Wie wird die Überernährung erkannt?
Durch Beobachtung der Fütterungsmenge im Verhältnis zur Gewichtsentwicklung.
Wie wird sie behandelt?
Durch eine Anpassung der Fütterungsmenge und -häufigkeit.
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