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Kinder & Jugendliche

Transitorische Störungen des Kalzium- und Magnesiumstoffwechsels beim Neugeborenen

Transitorische Störungen des Kalzium- und Magnesiumstoffwechsels beim Neugeborenen sind vorübergehende Schwankungen dieser beiden Mineralstoffe im Blut in den ersten Lebenstagen, die durch die Umstellung von der mütterlichen Versorgung auf die eigenständige Regulation entstehen. Sie sind meist harmlos und klingen von selbst ab.

Ursachen

Vor der Geburt wird der Fetus über die Plazenta kontinuierlich mit Kalzium und Magnesium versorgt. Nach der Geburt muss das Neugeborene diese Versorgung eigenständig über die Nahrung und die Regulation der beteiligten Hormone sicherstellen, was in den ersten Tagen zu vorübergehenden Schwankungen führen kann.

Symptome

Ein niedriger Kalzium- oder Magnesiumspiegel kann sich durch Zittrigkeit, eine erhöhte Reizbarkeit oder in ausgeprägten Fällen durch Muskelkrämpfe zeigen. Leichte Schwankungen bleiben meist beschwerdefrei.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Blutuntersuchung gestellt, bei der die Kalzium- und Magnesiumwerte bestimmt werden, insbesondere bei Neugeborenen mit auffälligen Symptomen oder erhöhtem Risiko.

Behandlung

Bei leichten Schwankungen genügt häufig eine engmaschige Beobachtung. Bei ausgeprägtem Mangel kann eine gezielte Zufuhr von Kalzium oder Magnesium über die Nahrung oder eine Infusion notwendig werden.

Verlauf und Prognose

Die meisten transitorischen Störungen normalisieren sich innerhalb weniger Tage von selbst. Bei rechtzeitiger Behandlung eines ausgeprägten Mangels ist die Prognose sehr gut.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum treten diese Schwankungen bei Neugeborenen auf?

Weil die kontinuierliche Versorgung über die Plazenta nach der Geburt endet und das Neugeborene die Regulation eigenständig übernehmen muss.

Welche Anzeichen kann ein Mangel zeigen?

Zittrigkeit, erhöhte Reizbarkeit oder in ausgeprägten Fällen Muskelkrämpfe.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Durch eine Blutuntersuchung mit Bestimmung der Kalzium- und Magnesiumwerte.

Wie werden ausgeprägte Mangelzustände behandelt?

Durch eine gezielte Zufuhr von Kalzium oder Magnesium über die Nahrung oder eine Infusion.

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