Syndrom des Kindes einer diabetischen Mutter
Das Syndrom des Kindes einer diabetischen Mutter fasst eine Reihe gesundheitlicher Besonderheiten zusammen, die bei Neugeborenen auftreten können, deren Mutter während der Schwangerschaft an einem Diabetes litt. Die erhöhten mütterlichen Blutzuckerwerte beeinflussen das Wachstum und den Stoffwechsel des Kindes.
Ursachen
Erhöhte mütterliche Blutzuckerwerte gelangen über die Plazenta zum Kind, das daraufhin vermehrt eigenes Insulin produziert. Dies fördert ein übermäßiges Wachstum und kann nach der Geburt, wenn die mütterliche Zuckerzufuhr plötzlich wegfällt, zu einem niedrigen Blutzucker beim Kind führen.
Symptome
Betroffene Neugeborene sind häufig größer und schwerer als für das Schwangerschaftsalter üblich und können in den ersten Lebensstunden einen niedrigen Blutzucker, Atemprobleme oder eine Gelbsucht zeigen.
Diagnostik
Die Diagnose ergibt sich aus der bekannten mütterlichen Diabeteserkrankung sowie der Beobachtung des Neugeborenen, insbesondere durch engmaschige Blutzuckerkontrollen in den ersten Lebensstunden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer engmaschigen Überwachung und, bei Bedarf, gezielten Zufuhr von Zucker zur Stabilisierung des Blutzuckers. Begleitende Beschwerden wie Atemprobleme oder Gelbsucht werden entsprechend behandelt.
Verlauf und Prognose
Mit einer engmaschigen Überwachung in den ersten Lebenstagen ist die Prognose für die meisten betroffenen Kinder gut. Ein gut eingestellter mütterlicher Diabetes während der Schwangerschaft verringert das Risiko für diese Besonderheiten deutlich.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Syndrom des Kindes einer diabetischen Mutter: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entsteht dieses Syndrom?
Durch erhöhte mütterliche Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft, die zum Kind gelangen.
Welche Beschwerden können beim Neugeborenen auftreten?
Ein niedriger Blutzucker, Atemprobleme oder eine Gelbsucht in den ersten Lebensstunden.
Warum sind betroffene Kinder häufig größer?
Durch die vermehrte eigene Insulinproduktion des Kindes, die das Wachstum fördert.
Wie lässt sich das Risiko verringern?
Durch einen gut eingestellten mütterlichen Diabetes während der Schwangerschaft.
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