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Kinder & Jugendliche

Reaktionen und Intoxikationen durch Arzneimittel beim Fetus und Neugeborenen

Reaktionen und Intoxikationen durch Arzneimittel beim Fetus und Neugeborenen bezeichnen gesundheitliche Auswirkungen beim ungeborenen Kind oder Neugeborenen, die durch Medikamente entstehen, die der Mutter während der Schwangerschaft oder Geburt verabreicht wurden und über die Plazenta oder Muttermilch auf das Kind übergehen. Das Ausmaß der Auswirkungen hängt stark vom jeweiligen Medikament und Zeitpunkt der Einnahme ab.

Ursachen

Bestimmte Medikamente können die Plazenta durchdringen und den kindlichen Stoffwechsel beeinflussen, insbesondere wenn sie kurz vor der Geburt in höherer Dosierung verabreicht wurden, etwa Schmerzmittel während der Geburt oder bestimmte Beruhigungsmittel.

Symptome

Je nach verabreichtem Medikament können sich beim Neugeborenen eine verminderte Atemantriebsstärke, eine ausgeprägte Schläfrigkeit, eine Trinkschwäche oder in selteneren Fällen Entzugssymptome nach Absetzen zeigen.

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Diagnostik

Die Diagnose wird anhand der bekannten mütterlichen Medikamenteneinnahme sowie der Beobachtung des Neugeborenen auf typische Anzeichen einer Arzneimittelwirkung gestellt. Bei Bedarf können Medikamentenspiegel im kindlichen Blut bestimmt werden.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach Art und Ausmaß der Beschwerden und reicht von einer engmaschigen Überwachung bis zur gezielten Gabe eines Gegenmittels bei bestimmten Medikamentengruppen.

Verlauf und Prognose

Die meisten durch Medikamente bedingten Reaktionen des Neugeborenen sind vorübergehend und klingen innerhalb weniger Tage ab. Die Prognose ist bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung sehr gut.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie gelangen die Medikamente zum Kind?

Über die Plazenta während der Schwangerschaft oder Geburt, oder über die Muttermilch.

Welche Anzeichen können beim Neugeborenen auftreten?

Eine verminderte Atemantriebsstärke, ausgeprägte Schläfrigkeit, Trinkschwäche oder Entzugssymptome.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Anhand der bekannten mütterlichen Medikamenteneinnahme sowie der Beobachtung typischer Anzeichen.

Sind die Reaktionen meist vorübergehend?

Ja, die meisten klingen innerhalb weniger Tage ab.

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