Postoperative Lordose
Die postoperative Lordose ist eine nach einer Wirbelsäulenoperation entstandene, übermäßige Krümmung der Wirbelsäule nach vorne. Sie kann als unbeabsichtigte Folge einer Versteifungsoperation oder als Ausgleichsreaktion auf eine benachbarte Fehlstellung auftreten.
Ursachen
Die übermäßige Krümmung kann durch eine nicht optimale Ausrichtung bei einer operativen Versteifung der Wirbelsäule oder als kompensatorische Reaktion des Körpers auf eine benachbarte Fehlstellung entstehen.
Symptome
Betroffene zeigen eine sichtbar verstärkte Krümmung der Wirbelsäule im Rückenprofil, häufig begleitet von Rückenschmerzen durch die veränderte Belastungsverteilung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie eine Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule im Stehen gestellt, mit der das Ausmaß der Krümmung sowie das Ergebnis der vorausgegangenen Operation beurteilt werden können.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer gezielten Physiotherapie zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Bei ausgeprägten Beschwerden kann in seltenen Fällen eine erneute operative Korrektur erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Mit gezielter Physiotherapie lässt sich die Belastung der Wirbelsäule bei vielen Betroffenen verbessern. Eine vollständige Rückbildung der Krümmung ist ohne erneute Operation meist nicht möglich.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Postoperative Lordose: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine postoperative Lordose?
Eine nach einer Wirbelsäulenoperation entstandene, übermäßige Krümmung der Wirbelsäule nach vorne.
Wodurch kann sie entstehen?
Durch eine nicht optimale Ausrichtung bei einer Versteifungsoperation oder als Ausgleichsreaktion auf eine benachbarte Fehlstellung.
Welche Beschwerde ist häufig?
Rückenschmerzen durch die veränderte Belastungsverteilung.
Wie wird die Lordose behandelt?
Vorrangig durch gezielte Physiotherapie, in seltenen Fällen durch eine erneute Operation.
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