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Frauengesundheit

Polyp des Corpus uteri (Gebärmutterschleimhautpolyp)

Ein Polyp des Corpus uteri, umgangssprachlich Gebärmutterschleimhautpolyp genannt, ist eine gutartige, meist gestielte Wucherung der Schleimhaut im Gebärmutterkörper. Solche Polypen sind häufig und können in jedem Alter auftreten, bleiben oft beschwerdefrei und werden dann eher zufällig entdeckt, können aber auch zu Blutungsstörungen führen.

Ursachen

Endometriumpolypen entstehen durch eine lokal überschießende Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, die vermutlich durch ein örtliches Ungleichgewicht der Hormonwirkung begünstigt wird. Sie treten gehäuft in den Jahren vor und nach den Wechseljahren sowie bei bestimmten Hormonbehandlungen auf.

Symptome

Viele Polypen verursachen keinerlei Beschwerden und werden zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Wenn Symptome auftreten, sind es meist Zwischenblutungen außerhalb der Regel, verlängerte oder verstärkte Regelblutungen oder, nach den Wechseljahren, eine Postmenopausenblutung.

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Diagnostik

Die Diagnose erfolgt meist mittels Ultraschall, der eine verdickte oder unregelmäßige Gebärmutterschleimhaut zeigt, gesichert wird sie durch eine Gebärmutterspiegelung, bei der der Polyp direkt eingesehen und häufig gleich entfernt werden kann. Eine feingewebliche Untersuchung des entfernten Gewebes schließt bösartige Veränderungen aus.

Behandlung

Kleine, beschwerdefreie Polypen können in manchen Fällen beobachtet werden, bei Beschwerden oder größeren Polypen erfolgt in der Regel eine operative Entfernung im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung. Der Eingriff ist meist wenig belastend und kann häufig ambulant durchgeführt werden.

Verlauf und Prognose

Nach vollständiger Entfernung sind Endometriumpolypen in aller Regel folgenlos ausgeheilt, die Blutungsstörungen bessern sich meist unmittelbar. In seltenen Fällen können neue Polypen entstehen, weshalb bei erneuten Blutungsstörungen eine erneute Abklärung sinnvoll ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Sind Gebärmutterschleimhautpolypen bösartig?

In den allermeisten Fällen sind sie gutartig, eine feingewebliche Untersuchung nach Entfernung schließt bösartige Veränderungen sicher aus.

Müssen alle Polypen entfernt werden?

Nicht zwingend, kleine, beschwerdefreie Polypen können in manchen Fällen zunächst beobachtet werden.

Wie werden Polypen entfernt?

Meist im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung, bei der der Polyp direkt eingesehen und abgetragen wird.

Können Polypen erneut auftreten?

Ja, in seltenen Fällen können sich nach der Entfernung neue Polypen bilden.

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