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Orthopädie & Bewegungsapparat

Panchondritis (Rezidivierende Polychondritis)

Die Panchondritis, auch rezidivierende Polychondritis genannt, ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem wiederholt das Knorpelgewebe an verschiedenen Körperstellen angreift. Betroffen sind besonders häufig die Ohrmuscheln, die Nase und die Atemwege.

Ursachen

Die Erkrankung entsteht durch eine Fehlreaktion des Immunsystems, das sich gegen körpereigenes Knorpelgewebe richtet. Die genauen Auslöser dieser Autoimmunreaktion sind nicht abschließend geklärt.

Symptome

Betroffene zeigen wiederkehrende, schmerzhafte Schwellungen und Rötungen der Ohrmuscheln unter Aussparung des Ohrläppchens, der Nase sowie gelegentlich der Atemwege mit Heiserkeit oder Atembeschwerden. Auch Gelenke können mitbetroffen sein.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die charakteristische körperliche Untersuchung sowie eine Blutuntersuchung auf Entzündungswerte gestellt. Bei Verdacht auf eine Beteiligung der Atemwege wird eine weiterführende Untersuchung ergänzt.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt mit entzündungshemmenden Medikamenten, bei ausgeprägten oder wiederkehrenden Schüben auch mit stärker immununterdrückenden Medikamenten. Bei einer Beteiligung der Atemwege ist eine engmaschige fachärztliche Betreuung wichtig.

Verlauf und Prognose

Der Verlauf ist durch wiederkehrende Entzündungsschübe gekennzeichnet. Mit gezielter Behandlung lässt sich die Erkrankung bei vielen Betroffenen gut kontrollieren, bei einer Beteiligung der Atemwege ist die Prognose ernster.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welches Gewebe ist bei der Panchondritis betroffen?

Das Knorpelgewebe an verschiedenen Körperstellen, besonders Ohrmuscheln, Nase und Atemwege.

Warum wird das Ohrläppchen meist ausgespart?

Weil es kein Knorpelgewebe enthält, das von der Autoimmunreaktion betroffen sein könnte.

Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?

Durch die charakteristische körperliche Untersuchung sowie eine Blutuntersuchung auf Entzündungswerte.

Warum ist eine Beteiligung der Atemwege besonders ernst zu nehmen?

Weil sie zu Heiserkeit oder Atembeschwerden führen kann und eine engmaschige Betreuung erfordert.

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