Multifokale Fibrosklerose
Die multifokale Fibrosklerose ist eine seltene Erkrankung, bei der es an mehreren Körperstellen gleichzeitig zu einer fortschreitenden Vernarbung des Bindegewebes kommt. Betroffen sein können unter anderem der Raum hinter der Bauchhöhle, die Augenhöhle, die Schilddrüse oder die Gallenwege.
Ursachen
Die genaue Ursache ist nicht abschließend geklärt. Es wird eine überschießende Immunreaktion des Körpers vermutet, die zu einer vermehrten Bindegewebsbildung an mehreren Organen gleichzeitig führt.
Symptome
Die Beschwerden hängen von den betroffenen Körperregionen ab und können Rückenschmerzen bei einer Vernarbung hinter der Bauchhöhle, Sehstörungen bei einer Beteiligung der Augenhöhle oder Schluckbeschwerden bei einer Beteiligung des Halsbereichs umfassen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Bildgebung der betroffenen Körperregionen sowie eine Gewebeprobe gestellt, mit der die charakteristische Vernarbung nachgewiesen werden kann.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt mit entzündungshemmenden und immununterdrückenden Medikamenten, um das Fortschreiten der Vernarbung zu verlangsamen. Bei einer Einengung wichtiger Strukturen kann eine operative Entlastung notwendig werden.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist sehr unterschiedlich und hängt von den betroffenen Organen ab. Mit einer frühzeitigen Behandlung lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung bei einem Teil der Betroffenen verlangsamen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Multifokale Fibrosklerose: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist die multifokale Fibrosklerose?
Eine seltene Erkrankung mit fortschreitender Bindegewebsvernarbung an mehreren Körperstellen gleichzeitig.
Welche Körperregionen können betroffen sein?
Unter anderem der Raum hinter der Bauchhöhle, die Augenhöhle, die Schilddrüse oder die Gallenwege.
Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?
Durch eine Bildgebung der betroffenen Regionen sowie eine Gewebeprobe.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Mit entzündungshemmenden und immununterdrückenden Medikamenten.
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