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Frauengesundheit

Menorrhagie (verstärkte Menstruationsblutung)

Die Menorrhagie bezeichnet eine ungewöhnlich starke oder ungewöhnlich lange Regelblutung, die bei regelmäßigem Menstruationszyklus auftritt. Sie kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und im Verlauf durch den anhaltenden Blutverlust zu einer Blutarmut führen.

Ursachen

Häufige Ursachen sind gutartige Wucherungen der Gebärmutter wie Myome oder Polypen, eine hormonelle Ungleichgewichtslage, eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut oder Blutgerinnungsstörungen. Bei einem Teil der Frauen lässt sich trotz sorgfältiger Abklärung keine eindeutige Ursache finden.

Symptome

Kennzeichnend ist eine deutlich verstärkte Blutungsmenge, häufig verbunden mit dem Abgang größerer Blutgerinnsel und einer verlängerten Blutungsdauer. Bei ausgeprägtem Blutverlust können zusätzlich Müdigkeit, Blässe und verminderte Leistungsfähigkeit als Zeichen einer beginnenden Blutarmut auftreten.

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Diagnostik

Die Abklärung umfasst eine gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall der Gebärmutter, um Myome, Polypen oder eine verdickte Schleimhaut zu erkennen, sowie eine Blutuntersuchung zum Ausschluss einer Blutarmut oder Gerinnungsstörung. Bei unklarem Befund kann eine Gebärmutterspiegelung mit Gewebeprobe ergänzend sinnvoll sein.

Behandlung

Je nach Ursache kommen hormonelle Behandlungen, blutungshemmende Medikamente während der Regelblutung oder eine Hormonspirale infrage, die die Blutungsstärke deutlich reduzieren können. Liegt eine spezifische Ursache wie ein Myom oder Polyp vor, kann dessen gezielte Behandlung oder Entfernung die Beschwerden beheben.

Verlauf und Prognose

Mit einer auf die Ursache abgestimmten Behandlung lässt sich die Blutungsstärke bei den meisten Frauen deutlich verringern und eine begleitende Blutarmut ausgleichen. Unbehandelt kann eine anhaltende Menorrhagie über die Zeit zu einer zunehmenden Blutarmut mit entsprechenden Beschwerden führen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Ab wann gilt eine Regelblutung als zu stark?

Wenn sie den Alltag deutlich beeinträchtigt, etwa durch sehr häufigen Hygieneartikelwechsel oder den Abgang großer Blutgerinnsel.

Kann eine Menorrhagie zu Blutarmut führen?

Ja, bei anhaltend starkem Blutverlust kann sich im Verlauf eine Blutarmut entwickeln.

Welche Behandlung wird am häufigsten eingesetzt?

Je nach Ursache hormonelle Behandlungen, blutungshemmende Medikamente oder eine Hormonspirale.

Muss immer eine Ursache gefunden werden?

Bei einem Teil der Frauen bleibt die genaue Ursache trotz sorgfältiger Abklärung unklar, eine Behandlung ist dennoch möglich.

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