Meniskusganglion
Das Meniskusganglion ist eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste, die sich am Rand des Meniskus im Kniegelenk bildet. Sie steht häufig im Zusammenhang mit einem begleitenden Meniskusriss, über den Gelenkflüssigkeit in das umgebende Gewebe eindringt.
Ursachen
Das Ganglion entsteht meist durch einen Riss im Meniskusgewebe, über den Gelenkflüssigkeit in das umliegende Weichteilgewebe gelangt und sich dort zu einer Zyste ansammelt.
Symptome
Betroffene zeigen eine tastbare, meist schmerzhafte Schwellung an der Innen- oder Außenseite des Kniegelenks, die sich bei Kniebeugung mitunter größer anfühlt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie eine Ultraschall- oder Magnetresonanztomografie gestellt, mit der die Zyste sowie ein möglicher begleitender Meniskusriss dargestellt werden können.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und dem Vorliegen eines begleitenden Meniskusrisses. Bei ausgeprägten Beschwerden wird häufig eine arthroskopische Behandlung des Meniskusrisses zusammen mit der Entfernung des Ganglions durchgeführt.
Verlauf und Prognose
Nach einer gezielten Behandlung des zugrunde liegenden Meniskusrisses bildet sich das Ganglion meist zurück. Ohne Behandlung des Meniskusrisses kann das Ganglion wiederkehren.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Meniskusganglion: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Meniskusganglion?
Eine gutartige, flüssigkeitsgefüllte Zyste am Rand des Meniskus.
Womit steht das Ganglion häufig im Zusammenhang?
Mit einem begleitenden Meniskusriss.
Wie wird die Zyste diagnostiziert?
Durch die körperliche Untersuchung sowie Ultraschall- oder Magnetresonanztomografie.
Kann das Ganglion nach Behandlung wiederkehren?
Ja, insbesondere wenn der zugrunde liegende Meniskusriss nicht behandelt wird.
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