Lageanomalie des Ohres
Die Lageanomalie des Ohres ist eine angeborene Fehlposition der Ohrmuschel, die während der frühen Entwicklung im Mutterleib entsteht, etwa eine ungewöhnlich tiefe oder weit hinten liegende Position. Sie tritt gehäuft gemeinsam mit anderen Fehlbildungen des Gesichts oder innerer Organe auf, weshalb eine weiterführende Untersuchung sinnvoll ist.
Ursachen
Die Fehlposition entsteht durch eine gestörte Wanderung der Ohranlage während der frühen Entwicklung des Gesichts. Da diese Entwicklung eng mit der Anlage anderer Gesichts- und Organstrukturen verknüpft ist, tritt eine Lageanomalie gehäuft gemeinsam mit weiteren Fehlbildungen auf.
Symptome
Es fällt eine im Vergleich zur üblichen Position ungewöhnlich tief oder weit hinten sitzende Ohrmuschel auf. Das Hörvermögen kann normal oder, bei begleitender Fehlbildung des Mittelohres, eingeschränkt sein.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung gestellt. Da eine Lageanomalie des Ohres gehäuft mit Fehlbildungen der Nieren oder anderer Organe vergesellschaftet ist, wird häufig eine Ultraschalluntersuchung der Nieren ergänzt.
Behandlung
Eine Behandlung der Lageanomalie selbst ist meist nicht notwendig. Bei begleitenden Fehlbildungen richtet sich die Behandlung nach deren Art und Ausmaß.
Verlauf und Prognose
Die Lageanomalie selbst hat meist keinen Krankheitswert. Der Verlauf hängt vom Vorhandensein und Ausmaß begleitender Fehlbildungen ab.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Lageanomalie des Ohres: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was bedeutet Lageanomalie des Ohres?
Eine ungewöhnlich tiefe oder weit hinten liegende Position der Ohrmuschel.
Womit tritt sie gehäuft gemeinsam auf?
Mit anderen Fehlbildungen des Gesichts oder innerer Organe, insbesondere der Nieren.
Welche Untersuchung wird häufig ergänzt?
Eine Ultraschalluntersuchung der Nieren.
Muss die Lageanomalie selbst behandelt werden?
Meist nicht, sie hat in der Regel keinen eigenen Krankheitswert.
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