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Kinder & Jugendliche

Intrauterine Mangelentwicklung und fetale Mangelernährung

Die intrauterine Mangelentwicklung und fetale Mangelernährung bezeichnet ein Wachstum des ungeborenen Kindes im Mutterleib, das unterhalb des für das jeweilige Schwangerschaftsalter zu erwartenden Maßes bleibt. Ursächlich ist meist eine eingeschränkte Versorgung des Kindes über die Plazenta mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Ursachen

Eine eingeschränkte Versorgung über die Plazenta kann durch mütterliche Erkrankungen wie einen Bluthochdruck in der Schwangerschaft, durch Rauchen oder Mangelernährung der Mutter oder durch eine Fehlfunktion der Plazenta selbst bedingt sein. Auch bestimmte Infektionen des Kindes können eine Rolle spielen.

Symptome

Das Kind zeigt bei Ultraschalluntersuchungen ein im Vergleich zum errechneten Termin zu geringes Wachstum, was sich in einem zu niedrigen Geburtsgewicht äußern kann. Betroffene Neugeborene können zudem eine geringere Fettpolsterung und Muskelmasse aufweisen.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft gestellt, bei denen das Wachstum des Kindes mit dem für das Schwangerschaftsalter üblichen Maß verglichen wird. Ergänzend wird die Durchblutung der Plazenta beurteilt.

Behandlung

Eine ursächliche Behandlung ist oft nicht möglich, weshalb die Schwangerschaft engmaschig überwacht wird, um den optimalen Zeitpunkt für die Geburt zu bestimmen. Nach der Geburt wird das Neugeborene besonders sorgfältig auf eine ausreichende Nahrungsaufnahme sowie stabile Blutzucker- und Temperaturwerte überwacht.

Verlauf und Prognose

Die meisten Kinder mit einer leichten Mangelentwicklung holen ihr Wachstum in den ersten Lebensjahren auf. Bei einer ausgeprägten Mangelentwicklung ist eine engmaschige Nachsorge wichtig, um die weitere Entwicklung zu begleiten.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was bedeutet intrauterine Mangelentwicklung?

Ein Wachstum des ungeborenen Kindes im Mutterleib, das unterhalb des für das Schwangerschaftsalter zu erwartenden Maßes bleibt.

Was ist die häufigste Ursache?

Eine eingeschränkte Versorgung des Kindes über die Plazenta mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft.

Holen betroffene Kinder ihr Wachstum meist auf?

Ja, die meisten Kinder mit einer leichten Mangelentwicklung holen ihr Wachstum in den ersten Lebensjahren auf.

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