Fehlen und Agenesie des Tränenapparates
Das Fehlen und die Agenesie des Tränenapparates ist eine seltene, während der frühen Entwicklung im Mutterleib entstehende Fehlbildung, bei der die Tränendrüse oder die ableitenden Tränenwege nicht angelegt werden. Sie kann zu einem trockenen, gereizten Auge führen und erfordert eine augenärztliche Mitbetreuung.
Ursachen
Die Fehlbildung entsteht durch eine gestörte Entwicklung der Tränendrüsenanlage oder der ableitenden Tränenwege während der frühen Schwangerschaft. Die genaue Ursache ist meist nicht bekannt, gelegentlich tritt sie im Rahmen eines übergeordneten Fehlbildungssyndroms auf.
Symptome
Betroffene Kinder zeigen ein trockenes, gerötetes Auge, eine erhöhte Reibungsempfindlichkeit sowie ein erhöhtes Risiko für Hornhautschädigungen durch die fehlende Befeuchtung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine augenärztliche Untersuchung gestellt, bei der die Tränenproduktion sowie der Zustand der Augenoberfläche beurteilt werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer regelmäßigen Anwendung von befeuchtenden Augentropfen oder -gelen, um die Augenoberfläche vor Austrocknung zu schützen. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind wichtig.
Verlauf und Prognose
Mit konsequenter Befeuchtung der Augenoberfläche lässt sich das Auge bei den meisten Kindern gut schützen. Ohne Behandlung besteht ein erhöhtes Risiko für bleibende Hornhautschäden.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Fehlen und Agenesie des Tränenapparates: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was fehlt bei dieser Fehlbildung?
Die Tränendrüse oder die ableitenden Tränenwege.
Welche Beschwerden können auftreten?
Ein trockenes, gerötetes Auge sowie eine erhöhte Reibungsempfindlichkeit.
Wie wird die Fehlbildung diagnostiziert?
Durch eine augenärztliche Untersuchung der Tränenproduktion und der Augenoberfläche.
Wie wird die Fehlbildung behandelt?
Durch regelmäßige befeuchtende Augentropfen oder -gele.
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