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Fehlbildungen des Aquaeductus cerebri

Fehlbildungen des Aquaeductus cerebri betreffen den schmalen Verbindungskanal zwischen der dritten und vierten Hirnkammer, über den das Nervenwasser normalerweise abfließt. Eine angeborene Verengung dieses Kanals ist eine der häufigsten Ursachen für einen angeborenen Hydrozephalus.

Ursachen

Die Verengung entsteht durch eine gestörte Entwicklung des Aquaeductus während der frühen Schwangerschaft. Ursächlich können genetische Veränderungen, insbesondere eine bestimmte X-chromosomal vererbte Form, oder eine Entzündung während der Schwangerschaft sein.

Symptome

Durch den gestörten Abfluss des Nervenwassers staut sich dieses in den vorgelagerten Hirnkammern an, was zu einem übermäßigen Wachstum des Kopfumfangs sowie zu Zeichen eines erhöhten Hirndrucks wie Erbrechen oder Trinkschwäche führen kann.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Magnetresonanztomografie oder Computertomografie des Gehirns gestellt, mit der die Verengung des Kanals sowie die Erweiterung der vorgelagerten Hirnkammern sichtbar werden. Häufig fällt die Fehlbildung bereits bei einer Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft auf.

Behandlung

Die Behandlung besteht meist in der Anlage eines Shunts, eines dünnen Schlauchsystems, das das überschüssige Nervenwasser ableitet. Bei bestimmten Formen kann auch ein endoskopisches Verfahren zur Eröffnung eines alternativen Abflussweges eingesetzt werden.

Verlauf und Prognose

Mit einer rechtzeitigen Behandlung des Hydrozephalus lässt sich eine weitere Schädigung des Gehirns meist verhindern. Der langfristige Verlauf hängt vom Ausmaß bereits eingetretener Veränderungen sowie von begleitenden Fehlbildungen ab.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Aquaeductus cerebri?

Ein schmaler Verbindungskanal zwischen der dritten und vierten Hirnkammer, über den das Nervenwasser abfließt.

Welche Folge kann eine Verengung haben?

Einen angeborenen Hydrozephalus durch Rückstau des Nervenwassers.

Wie wird die Fehlbildung diagnostiziert?

Durch eine Magnetresonanztomografie oder Computertomografie des Gehirns.

Wie wird der Hydrozephalus behandelt?

Meist durch die Anlage eines Shunts oder ein endoskopisches Verfahren.

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