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Innere Medizin

Aluminose (Aluminiumlunge)

Die Aluminose, auch als Aluminiumlunge bezeichnet, ist eine Lungenerkrankung, die durch das langjährige berufliche Einatmen feiner Aluminiumstäube entsteht, insbesondere bei der Aluminiumverarbeitung, dem Schweißen von Aluminium oder in bestimmten Bereichen der Feuerwerkskörperherstellung. Im Unterschied zu einigen anderen, überwiegend gutartig verlaufenden Metallstaublungenerkrankungen kann die Aluminose bei ausgeprägter, langjähriger Exposition zu einer fortschreitenden Vernarbung des Lungengewebes mit tatsächlicher Beeinträchtigung der Lungenfunktion führen.

Ursachen

Die Aluminose entsteht durch das langjährige, berufsbedingte Einatmen feiner Aluminiumstaubpartikel, wie sie insbesondere bei der Aluminiumverarbeitung, dem Schweißen von Aluminium sowie in bestimmten industriellen Prozessen entstehen können. Im Unterschied zu Eisen- oder Zinnstaub kann Aluminiumstaub bei ausreichend hoher sowie langjähriger Exposition eine tatsächliche, entzündliche Reaktion des Lungengewebes mit nachfolgender Vernarbung auslösen.

Symptome

Die Aluminose kann sich, insbesondere bei ausgeprägter Exposition, durch einen zunehmenden, trockenen Husten sowie eine fortschreitende Atemnot bei Belastung äußern, die durch die zunehmende Vernarbung des Lungengewebes entsteht. Bei geringerer Exposition verläuft die Erkrankung dagegen häufig lange Zeit beschwerdearm, wobei sich radiologisch bereits Veränderungen zeigen können, bevor deutliche Beschwerden auftreten.

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Diagnostik

Die Diagnose der Aluminose wird durch eine Röntgenaufnahme oder Computertomographie der Lunge gestellt, die je nach Ausmaß der Erkrankung feinfleckige bis deutlich vernarbte Lungenveränderungen zeigen kann. Eine Lungenfunktionsprüfung dient der Beurteilung einer möglichen funktionellen Beeinträchtigung. Eine sorgfältige Berufsanamnese mit Erfassung der beruflichen Aluminiumstaubexposition ist für die Diagnosestellung von zentraler Bedeutung.

Behandlung

Die Behandlung der Aluminose besteht in erster Linie in der konsequenten Vermeidung einer weiteren beruflichen Staubexposition, insbesondere durch den Einsatz geeigneter Atemschutzmaßnahmen. Bei bereits eingetretener, fortschreitender Lungenvernarbung mit deutlicher Funktionseinschränkung kann eine unterstützende Behandlung, ähnlich wie bei anderen fortschreitenden Lungenvernarbungserkrankungen, erwogen werden.

Verlauf und Prognose

Die Prognose der Aluminose hängt vom Ausmaß der eingetretenen Lungenvernarbung ab, wobei eine frühzeitige Beendigung der beruflichen Exposition ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung in vielen Fällen verhindern kann. Eine bereits eingetretene, ausgeprägte Vernarbung des Lungengewebes bildet sich dagegen nicht mehr zurück, weshalb ein konsequenter Arbeitsschutz sowie regelmäßige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bei entsprechend exponierten Beschäftigten von erheblicher Bedeutung sind.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was verursacht die Aluminose?

Das langjährige Einatmen feiner Aluminiumstaubpartikel.

Wie unterscheidet sie sich von der Siderose?

Sie kann, im Unterschied zur Siderose, zu einer fortschreitenden Lungenvernarbung führen.

Was ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme?

Die konsequente Vermeidung einer weiteren Staubexposition.

Bildet sich eine bereits eingetretene Vernarbung zurück?

Nein, sie bleibt bestehen.

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