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Innere Medizin

Akute arzneimittelinduzierte interstitielle Lungenkrankheit

Die akute arzneimittelinduzierte interstitielle Lungenkrankheit ist eine durch bestimmte Medikamente ausgelöste Entzündung des Lungengewebes zwischen den Lungenbläschen, die zu Atemnot und einer eingeschränkten Lungenfunktion führen kann. Sie kann durch verschiedene Wirkstoffgruppen ausgelöst werden und wird oft erst nach Ausschluss anderer Ursachen erkannt.

Ursachen

Verschiedene Medikamentengruppen, darunter bestimmte Chemotherapeutika, Herz-Kreislauf-Medikamente, Antibiotika sowie einige Rheumamedikamente, können eine Entzündungsreaktion im Lungengewebe auslösen. Der genaue Mechanismus ist je nach Wirkstoff unterschiedlich und nicht immer vollständig geklärt.

Symptome

Betroffene entwickeln, oft innerhalb von Tagen bis Wochen nach Beginn der Medikamenteneinnahme, zunehmende Atemnot, trockenen Husten und mitunter Fieber. Die Beschwerden können sich rasch verschlechtern, wenn das auslösende Medikament nicht erkannt und abgesetzt wird.

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Diagnostik

Die Diagnose stützt sich auf den zeitlichen Zusammenhang zwischen Medikamenteneinnahme und Beschwerdebeginn, eine Computertomografie der Lunge sowie eine Lungenfunktionsprüfung. Andere Ursachen wie eine Infektion müssen sorgfältig ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose gestellt wird.

Behandlung

Die wichtigste Maßnahme ist das umgehende Absetzen des auslösenden Medikaments, woraufhin sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen deutlich bessern. Bei ausgeprägten Beschwerden kann zusätzlich eine kurzzeitige Behandlung mit Kortison die Entzündungsreaktion bremsen.

Verlauf und Prognose

Nach Absetzen des auslösenden Medikaments bilden sich die Lungenveränderungen bei den meisten Betroffenen innerhalb von Wochen bis Monaten weitgehend zurück. Wird das Medikament trotz bestehender Beschwerden weiter eingenommen, besteht das Risiko einer fortschreitenden, dauerhaften Lungenschädigung.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welche Medikamente können diese Lungenerkrankung auslösen?

Unter anderem bestimmte Chemotherapeutika, Herz-Kreislauf-Medikamente, Antibiotika und Rheumamedikamente.

Wie schnell bessern sich die Beschwerden nach Absetzen des Medikaments?

Meist innerhalb von Wochen bis Monaten.

Warum ist eine rasche Diagnose wichtig?

Weil eine fortgesetzte Einnahme des auslösenden Medikaments zu einer dauerhaften Lungenschädigung führen kann.

Woran erkennt man diese Erkrankung?

An zunehmender Atemnot und trockenem Husten, die zeitlich mit dem Beginn einer neuen Medikamenteneinnahme zusammenhängen.

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